Vom kleinen Italiener zu 400 Mio. Euro: L’Osteria-Gründer Klaus Rader und Friedemann Findeis (#929)
August 2, 2026
AI Summary
5 min readVom kleinen Italiener zu 400 Millionen Euro: Klaus Rader und Friedemann Findeis über den Aufbau von L'Osteria
Klaus Rader war mit 24 der jüngste McDonald's-Franchisenehmer Deutschlands, betrieb sechs Filialen in Oberfranken und hätte eigentlich ausgesorgt gehabt. Stattdessen übernahm er 1999 mit seinem früheren Angestellten Friedemann Findeis ein winziges italienisches Restaurant in Nürnberg – acht Tische, vier Außenplätze, brasilianische Musik vom Vorbesitzer. Daraus entstand L'Osteria, heute eine der erfolgreichsten deutschen Gastroketten mit über 150 Restaurants in Europa, bewertet mit 400 Millionen Euro bei der Mehrheitsübernahme durch McWin im Jahr 2022.
Zufälle, die zu Prinzipien wurden
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What you'll learn
- 1 (00:00) **McDonald's als Sprungbrett** - Wie ein 24-jähriger Franchise-Nehmer zum Vorbild für den späteren Mitgründer wurde
- 2 (06:20) **Der Zufallsstart von L'Osteria** - Vom Stammgast zum Restaurantbesitzer ohne Businessplan
- 3 (08:20) **Strategischer Verzicht auf McDonald's** - Warum Klaus Rader sein sicheres Einkommen aufgab
- 4 (11:43) **Wachstum aus dem Cashflow** - Wie die ersten Restaurants ohne Fremdkapital entstanden
- 5 (14:11) **Die geheimen USPs** - Was L'Osteria von anderen Italienern unterschied
- 6 (18:37) **Lagen-Strategie** - Warum L'Osteria bewusst nicht in Fußgängerzonen geht
- 7 (24:39) **Aus einer Laune: Die Nudelfabrik** - Wie L'Osteria zum Produzenten wurde
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Show Notes
Sie sind die wahrscheinlich erfolgreichsten Serial-Entrepreneurs der deutschen Gastro-Geschichte: Klaus Rader und Friedemann Findeis. Angefangen haben sie bei McDonald’s, wo Rader als Franchise-Nehmer ein Millionen-Business aufgebaut hatte. Doch statt die Betriebe bis zum Ruhestand zu optimieren, starteten die beiden neu, übernahmen ein italienisches Restaurant – und bauten daraus L’Osteria.
Wie aus einem kleinen Laden in Nürnberg eine Gastro-Kette mit 400-Millionen-Euro-Bewertung wurde, wie sie nebenbei noch das Italo-Food-Projekt Vapiano mitgegründet haben und wieso das eine Konzept bis heute erfolgreich ist, das andere aber krachend scheiterte, verraten die beiden in dieser Folge.
Wir haben mit ihnen über die ganze Reise gesprochen, von den Anfängen bis heute: Warum wächst L'Osteria, obwohl so viele Gastro-Betriebe gerade leiden? Wie stehen die beiden zu Robotern und Fertigprodukten? Und natürlich: Würde L'Osteria auch in Italien funktionieren? Die Antworten gibt es im OMR Podcast.
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