AI Summary
5 min readVom Krefelder Start-up-Gründer zum Chefaufseher von Airbus und SAP
René Obermann begann seine Karriere nicht an einer Eliteuniversität, sondern in bescheidenen Verhältnissen in Krefeld, wo er bei seinen Großeltern aufwuchs. Sein Großvater, ein Buchdrucker, prägte ihn mit preußischen Tugenden wie Verlässlichkeit und Pünktlichkeit. Nach einem mittelmäßigen Abitur und einer BMW-Ausbildung in München, die ihm einen umfassenden Überblick über ein Produktionsunternehmen verschaffte, scheiterte sein Plan, bei BMW Karriere zu machen – ihm wurde signalisiert, dass dies ohne Promotion kaum möglich sei. Also begann er ein Studium in Münster, das er jedoch schnell abbrach, um ein eigenes Unternehmen aufzubauen: einen Handel mit Telekommunikationsgeräten, der sich zu einem der ersten Mobilfunk-Diensteanbieter für mittelständische Unternehmen entwickelte. Aus einer Studentenbude heraus wuchs die Firma auf einen dreistelligen Millionenumsatz und mehrere hundert Mitarbeiter. Als das Wachstum kapitalintensiver wurde, holte Obermann einen asiatischen Partner an Bord und verkaufte später seine Anteile, blieb aber als Geschäftsführer an Bord.
Vom Unternehmer zum Konzernmanager
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What you'll learn
- 1 (02:49) **Early Life and Upbringing** - Childhood in modest circumstances in Krefeld and lessons from grandparents
- 2 (03:12) **BMW Apprenticeship** - Hands-on training across the value chain and exposure to international operations
- 3 (08:18) **Founding First Company** - Student side-business selling liberalized telecom hardware that scaled to >€100 m revenue
- 4 (11:16) **Sale to Orange and Move to Telekom** - Exit after dilution and decision to join a large corporate
- 5 (14:31) **Hiring John Legere at T-Mobile USA** - Contrarian candidate who delivered aggressive turnaround strategy
- 6 (21:42) **Early Relationship with Steve Jobs** - Pre-iPhone discussions that led to exclusive European iPhone partnership
- 7 (24:57) **Spotify Partnership** - Early collaboration that boosted internal pride and external perception
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Show Notes
Als Kind wuchs er in einfachsten Verhältnissen auf, später diskutierte er mit Apple-Gründer Steve Jobs die Zukunft: René Obermann hat eine der außergewöhnlichsten Karrieren der deutschen Wirtschaft hingelegt – und dabei immer wieder überraschende Wechsel vollzogen. Sein Studium brach er ab, um ein Startup zu gründen und zu dreistelligen Millionen-Umsätzen zu führen. Nach dem Exit wechselte er ausgerechnet zum ehemaligen Staatskonzern Telekom.
Wie er es dort in wenigen Jahren zum jüngsten CEO eines DAX-Konzerns schaffte, welche Idee er dem Apple-Chef bei einem Treffen pitchte und wie er den legendären früheren T-Mobile-US-Chef John Legere mit einem Besuch in Berlin „austrickste“, erzählt René Obermann im OMR Podcast.
Und natürlich geht es auch um die Zukunft Europas – denn der Verwaltungsratschef von Airbus und künftige Chefaufseher von SAP fürchtet um die Zukunft des Kontinents. Im OMR Podcast schlägt René Obermann Alarm: Europa schadet sich mit dem AI-Act selbst, warnt Obermann – und enthüllt, wieso er wegen Elon Musks Weltraum-Monopol sogar persönlich bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorstellig wurde.
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