Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
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Behördenchefin Mandy Pastohr im Podcast: Wie sinnvoll ist die E-Auto-Prämie?

August 11, 2026

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5 min read

E-Auto-Prämie und Wärmewende: Wie das BAFA den Klimaschutz umsetzt

Die Haupthürde beim Umstieg aufs Elektroauto ist oft der Anschaffungspreis. „Gerade für Familien oder Menschen mit niedrigem Einkommen, mit mittleren Einkommen ist das dann natürlich schon ein Knackpunkt“, sagt Mandy Pastohr, Präsidentin des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ihre Behörde ist die zentrale Umsetzungsinstanz für die aktuelle E-Auto-Förderung der Bundesregierung – und die Nachfrage ist enorm: Über 95.000 Anträge gingen bereits ein, nachdem das Portal im Mai 2025 öffnete. Drei Milliarden Euro stehen für rund 800.000 geförderte Fahrzeuge bereit, der Topf ist also noch gut gefüllt.

Die Psychologie der Kaufentscheidung

Pastohr betont, dass der Autokauf keine spontane Entscheidung sei. Menschen überlegen genau, wie weit sie täglich fahren, wer das Auto mitnutzt, ob sich der alte Wagen noch verkaufen lässt. Die Förderung setze genau an der größten Hürde an: dem hohen Anschaffungspreis. Die soziale Staffelung der Prämie richtet sich bewusst an Haushalte mit niedrigeren und mittleren Einkommen – und das scheint zu wirken. Die Hälfte der Anträge kommt von Menschen mit weniger als 45.000 Euro Jahreseinkommen, also deutlich unter der gesetzten Grenze.

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What you'll learn

  • 1 (01:52) **Welcome and Opening** - The host welcomes BAFA President Dr. Mandy Pastohr to the studio.
  • 2 (03:41) **BAFA's Role in Climate and Energy** - Pastohr clarifies her agency's indirect but crucial role in environmental policy.
  • 3 (04:17) **E-Car Premium: Demand and Reality** - The conversation moves to the most visible BAFA program: the electric car purchase premium.
  • 4 (06:06) **Why the Slow Payout?** - The host challenges Pastohr on the low percentage of funds actually disbursed.
  • 5 (06:33) **The Purpose of E-Car Subsidies** - Pastohr explains the rationale behind the government's decision to fund electric vehicles.
  • 6 (08:50) **Do Subsidies Just Pull Sales Forward?** - The host questions whether the new premium will simply cannibalize future sales, as seen with the old "Umweltbonus."
  • 7 (11:11) **Who Benefits: German vs. Foreign Brands** - The host notes that early data showed Tesla and Chinese brands topping the list of subsidized cars.

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Show Notes

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kennt man gerade vor allem wegen einer Sache: der E-Auto-Prämie. Käufer eines neuen Elektroautos bekommen bis zu 6000 Euro vom Staat. Die Anträge bearbeitet das BAFA. Kritiker monieren, dass vor allem ausländische Marken von der Förderung profitieren und sich E-Mobilität auch ohne finanzielle Anreize durchsetzen wird.

Im Handelsblatt-Podcast Green & Energy verteidigt BAFA-Präsidentin Mandy Pastohr die Prämie. „Die Haupthürde bei einem Neuwagen ist oft der Anschaffungspreis. Die E-Auto-Förderung will genau hier ansetzen und Menschen mit niedrigem Einkommen dabei unterstützen, auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen.“ Im Podcast-Gespräch mit Host Michael Scheppe äußert sich Pastohr auch dazu, welche Automarken bislang am stärksten von der Prämie profitieren.

Das BAFA sorgt auch in anderen Energie- und klimapolitischen Bereichen für die Abwicklung von Förderprogrammen. So spricht Pastohr, die bis zu 90 unterschiedliche Vogelarten am Ruf erkennt, auch über die eingekürzten Förderprogramme für klimafreundliche Heizungen und den Industriestrompreis.


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