Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft
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Horrorszenario Europa 2031: Diese KI-Chefin glaubt, dass Europa erpressbar wird

September 18, 2026

AI Summary

5 min read

Judith Dada, Co-CEO des Berliner KI-Start-ups Langdock und langjährige Investorin, hat gemeinsam mit einer Gruppe von KI-Experten ein narratives Szenario namens „Europe 2031“ veröffentlicht. Es beschreibt einen Kontinent, der die KI-Revolution verschlafen hat und fünf Jahre später erpressbar, wirtschaftlich ausgehöhlt und politisch zersplittert ist. Ihre Motivation: „Wir glauben, dass Europa die Schnelligkeit der KI-Transformation unterschätzt.“ Mit einer fiktiven Geschichte aus Textnachrichten will sie eine emotionalere Wirkung erzielen als mit den üblichen Reports, die man liest, kurz schockiert ist und dann weiterschläft.

Warum Europa zum Spielball werden könnte

Das Szenario skizziert drei ineinandergreifende Krisen. Erstens: Die Europäische Union zerbricht, weil einzelne Länder eigene KI-Deals mit den USA oder China abschließen. Zweitens: Das europäische Sozialmodell wird ausgehöhlt, weil die Wirtschaft nicht mehr wettbewerbsfähig genug ist, um es zu finanzieren. Drittens: Europa wird zum „Spielball zwischen den Großmächten China und USA“, ohne eigene technologische Souveränität. Konkret beschreibt das Szenario eine Ransomware-Angriffswelle im Jahr 2027, die gezielt europäische Unternehmen trifft, die aus Souveränitätsdenken auf schwächere europäische KI-Modelle gesetzt haben. Dadas These: „Wenn ich heute ein europäisches Open-Source-Modell gegen die fähigsten amerika

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What you'll learn

  • 1 (00:02) **Episode Introduction and Guest Credentials** - Host Larissa Holzki introduces Judith Dada, co-CEO of Langdock, former Facebook employee, and prominent AI investor who recently co-authored the "Europe 2031" scenario paper.
  • 2 (02:05) **Motivation Behind the "Europe 2031" Scenario** - Judith explains why she and a group of experts wrote a fictional narrative rather than another standard report.
  • 3 (03:55) **The Core Elements of the Dark Scenario** - Judith outlines the three main challenges the scenario predicts: EU fragmentation, a hollowed-out social model, and defense weakness.
  • 4 (06:09) **Judith's Background: From Social Media Research to Facebook** - Judith traces her academic path and early career, explaining her fascination with the social graph and the double-edged nature of social media.
  • 5 (09:58) **Inside Facebook During the 2016 Fake News Crisis** - Judith describes her experience at Facebook as the debate around fake news and election interference erupted.
  • 6 (15:56) **Social Media Regulation and Her Own Children** - Judith discusses the debate around treating social media like addictive substances and her personal rules for her young kids.
  • 7 (17:47) **Investment Philosophy: Europe vs. Global** - Judith explains her focus on European investments while maintaining a global perspective.

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Show Notes

Judith Dada zählt zu Deutschlands bekanntesten Start-up-Köpfen. Nach Karrierestart bei Facebook und jahrelanger Investmenterfahrung ist sie gerade in ihre neue Rolle als Co-Chefin bei Langdock gestartet – einem der am schnellsten wachsenden Start-ups für Künstliche Intelligenz in Deutschland.

Die neue Langdock-Chefin kennt sich also aus mit KI. Sogar die Bundesregierung hat sich zur Kabinettsklausur zuletzt von ihr beraten lassen. Und was sie zu sagen hat, ist alarmierend: Mit „Europa 2031“ hat sie zusammen mit einer Gruppe von KI-Experten ein Szenario entwickelt, das für den Kontinent einen dramatischen Bedeutungsverlust aufzeigt, wenn wir die KI-Revolution verpassen.

In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki Judith Dada gefragt, warum Europas Regierungen und Unternehmen binnen fünf Jahren geopolitisch massiv erpressbar werden könnten und weshalb sie trotz drohender Verwerfungen fordert, den Kündigungsschutz zu lockern. Außerdem sprechen sie darüber, warum Dada gerade jetzt den Chefposten bei einem Start-up übernimmt. Sie sagt: „Der Wandel ist jetzt da und er verlangt uns Veränderungen ab.“


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Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren.

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