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5 min readThe CDU would tear itself apart if it seriously pursued a coalition with the AfD. That is the central warning from Veronika Grimm, a member of the German Council of Economic Experts and an advisor to CDU Economics Minister Katharina Reiche, in this episode of F.A.Z. Löhr & Pennekamp. The hosts, Julia Löhr and Johannes Pennekamp, use the recent state election in Saxony-Anhalt—where the far-right AfD won and combined with the Left and BSW to capture nearly 60 percent of the vote—as a springboard to ask whether a black-blue (CDU-AfD) coalition is Germany’s future. The answer, after examining the parties’ economic policy differences, international precedents, and expert testimony, is that such a coalition is unlikely in the near term but the pressure on the CDU to shift its positions is real and growing.
The ideological chasm in economic policy
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What you'll learn
- 1 Schwarz-blau – ist das Deutschlands Zukunft?
- 2 (00:00) **Einleitung: Nationalistische Wende in der Wirtschaftspolitik** - Die Hosts Julia Löhr und Johannes Pennekamp eröffnen mit der These, dass Deutschland auf eine stärker nationalistische Wirtschaftspolitik zusteuert, getrieben durch die AfD.
- 3 (01:30) **Sachsen-Anhalt-Wahl als Ausgangspunkt** - Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt haben AfD, Linke und BSW zusammen fast 60 Prozent der Stimmen erhalten, die Brandmauer-Debatte ist neu entflammt.
- 4 (03:53) **Fragestellung: Ist Schwarz-Blau ein realistisches Szenario?** - Die Hosts analysieren, ob die CDU künftig vor der Wahl stehen könnte: zersplitterte Mehrparteienkoalition oder handlungsmächtige Regierung mit der AfD.
- 5 (04:51) **Grundsätzliche Gräben zwischen CDU und AfD** - Löhr benennt fundamentale Unterschiede in Haltung zur EU, zum Euro, zu Russland und zum Klimawandel.
- 6 (07:30) **Radikalisierung der AfD und wirtschaftspolitische Widersprüche** - Die wirtschaftsliberalen Gründungsmitglieder sind nach dem Bruch 2015 gegangen, heute dominieren rechtsextreme und ausländerfeindliche Positionen.
- 7 (10:30) **Wirtschaftspolitische Köpfe der AfD** - Pennekamp bewertet die wirtschaftspolitischen Akteure der AfD als nicht systemsprengend, aber die Wirtschaftspolitik sei derzeit nicht das dominierende Thema der Partei.
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Guests on this episode
Show Notes
AfD und CDU bekämpfen sich öffentlich aktuell bis aufs Blut. Wer beispielsweise diese Woche den Schlagabtausch zwischen AfD-Chefin Weidel und CDU-Kanzler Friedrich Merz im Bundestag verfolgt hat, kann sich kaum vorstellen, dass diese beiden Parteien jemals gemeinsame Sache machen könnten. Hier die in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD, dort die staatstragende CDU, die die Geschicke des Landes seit Jahrzehnten maßgeblich lenkt.
Doch trotz aller fundamentalen Differenzen stellt sich nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt mehr denn je die Frage, ob Deutschland eines Tages auf eine schwarz-blaue Zukunft zusteuern wird. Denn die alte Gewissheit, dass die Wahlen in der Mitte gewonnen werden, gilt nicht mehr.. Wer in der Mitte steht, könnte bald ziemlich einsam sei, falls sich der Trend auch bundesweit so fortsetzt.
Könnte es für die CDU eines Tages womöglich verlockender sein, mit der AfD gemeinsame Sache zu machen, als in einer sich gegenseitig blockierenden Vielparteienregierung an der Spitze zu stehen? In der neuen Folge ihres F.A.Z.-Videopodcast „Löhr & Pennekamp“ fokussieren die Hosts Julia Löhr und Johannes Pennekamp auf die Wirtschaftspolitik. Wie tief sind die Gräben zwischen der konservativen und der extrem rechten Partei in diesem zentralen Politikbereich? Gibt es gar Schnittmengen für ein gemeinsames Reformprojekt?
Hosts: Julia Löhr und Johannes Pennekamp
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